Mit dem Beginn der Corona-Krise im Jahr 2020 begann auch eine Neuorientierung für viele Studierende. Die Universitäten schlossen ihre Seminarräume und der ganze Lernbetrieb wurde auf Onlineplattformen verlagert. Für die Studierenden bedeutete dies: studieren von Zuhause. Insbesondere in den ersten Monaten gerieten viele Studis und auch Lehrende an ihre Grenzen. Wie sollte man in Zeiten von Corona ein Studium richtig organisieren? Wie sollte gelernt werden? Der Austausch zwischen den Menschen, die sich in einem Universitätsbetrieb treffen ist in normalen Zeiten ein fester Bestandteil des Alltags. All das wurde nun auf die Probe gestellt.

Im Verlauf der Krise wurde festgestellt, dass nicht nur die Verlagerung der Lehre auf Onlineplattformen eine Herausforderung darstellte. Es ergaben sich zusätzliche Probleme durch den Wegfall von Einkommen, durch die Wohnsituation, die Vorbereitung auf Prüfungen und auch auf die gesundheitliche Lage aller Betroffenen. Dieser Artikel erklärt einige der Herausforderungen für Studierende und zeigt, wie Ghostwriter dabei helfen können.

Wie wohnen Studierende in Corona-Zeiten?

In Ruhe lernen können, wann immer es gerade sein muss: das ist eine Idealsituation für Studierende. Um sich voll auf das Studium konzentrieren zu können, ist diese Ruhe unabdingbar. Lesen, reflektieren, entwerfen und wissenschaftliches Schreiben sind Tätigkeiten, die man nicht nebenbei am Küchentisch erledigt, während das Radio läuft oder im Nachbarzimmer Bingewatching mit Geschrei und Popcorn stattfindet. Eine eigene Wohnung ist für die meisten Studierenden deshalb ein Idealzustand, zumindest was das Lernen anbetrifft. Alternativ könnte man auch in die Bibliothek gehen, falls da nicht die 10 Bücher wären, die man regelmäßig hin- und her schleppen muss.

Die eigenen vier Wände sind für die meisten Studis aber nicht erschwinglich. Nur etwa ein Viertel lebt allein. Alle anderen wohnen entweder bei den Eltern, Verwandten, in Wohngemeinschaften, Studentenheimen oder anderen Gruppenkonstellationen.

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Für das Studium in Corona-Zeiten hat dies vielen große Probleme bereitet. Denn nun waren plötzliche alle Haushaltsmitglieder permanent anwesend. Konnte man sich zuvor zumindest teilweise auf einen etwaigen Zeitplan verlassen, der einem bestimmte Zeitfenster mit Ruhe zur Verfügung stellte, so war dies nun komplett vorbei. Dies war eine große Herausforderung für das Studieren von Zuhause. Viele Berichte von Studis und anderen Lernenden (auch Schulkinder litten unter der Situation) zeugen davon, wie schwer ihnen das Studium in Corona-Zeiten aufgrund der Wohnsituation fiel.

Wie finanziert sich ein Studium während Corona?

Studierende sind oft knapp bei Kasse. Wer selbst studiert oder in der Vergangenheit ein Studium absolviert hat, der kennt diese Situation. Bei den meisten reicht es gerade so zum Nötigsten. Es ist nicht immer die Suche nach Geselligkeit, die Studierende in Wohngemeinschaften bringt. Auch wenn viele Studis Freude daran haben, mit anderen die Küche zu teilen, so ist die finanzielle Situation auch immer ein wichtiges Argument.

In der Regel haben Studierende drei Möglichkeiten, um sich ihre Existenz und das Studium zu ermöglichen. Viele erhalten eine Unterstützung von ihren Eltern. Andere haben diesen Vorteil nicht und müssen sich nach weiteren Optionen umsehen. Dazu gehört zum Beispiel die Unterstützung durch den Staat mittels BAföG. Und als dritte Option gibt es die eigene Lohnarbeit. Die ist oft nicht leicht zu erhalten, zumal Studierende viel Zeit für den Besuch der Lehrveranstaltungen, das eigenständige Lernen und die Prüfungen benötigen. Deshalb sind es auch nicht die besten Jobs, die man als Student erhält.

Weniger Jobs in der Corona-Pandemie

In der Corona-Pandemie sind für viele Studierende auch diese Nebeneinkünfte weggefallen. Das wenige Geld, das sie verdient haben, und das zur Existenzsicherung beitrug, war nun ganz weg. Manche schafften es mit staatlichen oder familiären Hilfen, diese Zeit zu überbrücken. Andere mussten ihre Studium während Corona hingegen aufgeben. Bis Ende September 2022 ist es weiter möglich, Überbrückungshilfe vom Bildungsministerium zu erhalten.

Online-Jobs für Studierenden in der Corona-Zeit

Weitere Möglichkeiten, online etwas Geld hinzuzuverdienen ist über Clickworker-Tätigkeiten oder Dropshipping-Verkäufe. Bei beiden Optionen sollten die Hoffnungen aber nicht zu hoch gesteckt sein. Click- oder Crowdworker gehen kleineren Tätigkeiten nach, die über Online-Plattformen angeboten werden. Dabei handelt es sich z.B. um die einfache Verarbeitung digitaler Daten für Unternehmen (Tabellen ausfüllen und korrigieren etc). Andere Angebote sind etwas anspruchsvoller und auch besser bezahlt. Um diese besseren Aufgaben zu erhalten, müssen aber entsprechende Kenntnisse mitgebracht werden (z.B. Programmieren). Beim Dropshipping handelt es sich um eine Variante des E-Commerce, bei der Individuen als Zwischenhändler auftreten und im Falle eines Verkaufs eine kleine Profitrate einstreichen können.

Die Lernsituation von Studierenden in der Corona-Pandemie

Zum Lernmaterial des Studierenden gehört die Literatur. Das akademische Wissen wird neben den Vorträgen in Seminaren und Vorlesungen vor allem schriftlich weitergereicht. Hinzu kommt die Notwendigkeit, selbst aktiv zu sein durch eigene Beiträge in schriftlicher und mündlicher Form. All das wurde durch die Verlagerung des Studiums während Corona von Hörsälen auf Lernplattformen auf die Probe gestellt. Denn je nach Lebenssituation der einzelnen Studierenden bedeutete dies eine weitere Teilhabe an den Veranstaltungen oder eine Abwesenheit mit entsprechendem Verlust des Lernstoffs.

Eine seriöse Ghostwriting Agentur hat beispielsweise hier dargestellt, wie sich Studierende in der Corona Pandemie durch akademische Ghostwriter unterstützen lassen können. Denn besonders beim wissenschaftlichen Arbeiten und dem Verfassen von Abschlussarbeiten wurden Studenten während der Corona Pandemie auf eine harte Probe gestellt. Durch die entfallenen Vorlesungen und reduzierten Sprechzeiten wurde der Zugang zu Betreuern und somit auch die Möglichkeit der universitären Unterstützung stark eingeschränkt. Darüber hinaus erschwerten die Zugangsbeschränkungen zu den Universitätsbibliotheken auch den Zugang zu der notwendigen Literatur, während gleichzeitig wichtige Seminare zum wissenschaftlichen Arbeiten entfielen, die üblicherweise von Universitätsbibliotheken angeboten werden. Wenn die Unterstützung seitens der Universität fehlt, dann können sich Studenten guten Gewissens eine Vorlage für die eigene Bachelorarbeit schreiben lassen.

Das Online-Studium erfordert technisches Equipment

Während die Einführung des Online-Unterrichts für alle bereits eine Reduzierung des Lernraums bedeutete, so verschlechterte sich die Situation vor allem für diejenigen, die ohne das notwendige Equipment lernen mussten. Ein eigener Computer ist für das Studieren von Zuhause zwar schon eine Notwendigkeit, aber auch diese ist nicht allen gegeben. Und dort wo es einen Computer im Haushalt gibt, aber durch die Pandemie alle gleichzeitig darauf zugreifen müssen um Schule, Studium und Arbeitsmeetings durchführen zu können, entsteht ein großes Problem.

Eine Notlösung war für viele deshalb die Nutzung von Mobiltelefonen, um zumindest einen Lernpodcast zu haben. Die Visualisierung von Lerninhalten war in dieser Konstellation jedoch schwer möglich. Eine weitere Option war die Beantragung von Studien- oder Bildungskrediten der Bundesregierung und der KfW-Bank, um sich die notwendigen Geräte anschaffen zu können.

Online-Prüfungen von Zuhause schreiben

Die permanente Anwesenheit von Dritten in den Wohnräumen von Studierenden zeigte sich als noch komplizierter, wenn es in die Prüfungsphasen ging. Während zuvor viele Prüfungen als Klausuren in den Universitäten abgehalten wurden, so musste in der Corona-Pandemie auch diese Phase in die privaten Wohnräume verlegt werden. Wer ohnehin bereits Probleme mit lärmenden Mitbewohnern, Kindern oder Nachbarn hatte, der konnte in regulären Lernzeiten zumindest das Zimmer verlassen, die anderen um Ruhe bitten oder im Notfall eine halbe Stunden warten, bis wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt war.

Um aus dieser Situation zu entkommen, können Studierende sich verschiedener Hilfsmittel bedienen. Dabei hängt es davon ab, ob Klausuren bei eingeschalteter Webcam stattfinden oder nicht. Wenn keine Pflicht zur Kamera besteht, dann sind die eigenen Unterlagen und das Internet die beste Unterstützung. Sobald Kamerapflicht besteht, können hinter dem Bildschirm angebrachte Notizen, ein zweiter Rechner, ein Bildschirm mit Fernzugriff durch Dritte oder ein zuvor aufgenommenes Loop-Video hilfreich sein.

Gesundheitsprobleme durch Isolation

Die lange Zeit der Isolation hat für viele Studierende auch gesundheitliche Probleme mit sich gebracht. Ausgelöst wurden diese unter anderem durch die Abgeschiedenheit und die Einsamkeit, die viele Menschen erfahren haben. Auf der anderen Seite kann auch der Stress des Zusammenseins mit vielen Menschen auf engem Raum zu einem Problem werden. Was sich zunächst paradox anhört, trifft tatsächlich zu: sowohl zu viel als auch zu wenig Kontakt mit anderen Menschen birgt Risiken. Keine der beiden Situationen hat den Studierenden und anderen Menschen um sie herum das Leben leicht gemacht. Hinzu kommen die bereits beschriebenen finanziellen Risiken. Auch eine allgemeine Unsicherheit bezüglich des Lernstoffs und die fehlende Option, sich mit Kollegen und Dozenten austauschen zu können, nagen am Nervenkostüm der Studis.

Ein Resultat dieser Situation ist eine steigende Nachfrage nach psychosozialer Beratung. Beobachter der Situation gehen davon aus, dass dieser Trend auch in den kommenden Jahren anhalten wird. Selbst wenn die intensive Phase der Corona-Krise vorbei geht, so ist mit langfristigen Auswirkungen im Gesundheitsbereich zu rechnen. Das bestätigen auch Untersuchungen zum Alkoholkonsum. Eine vom Deutschen Ärzteblatt analysierte Studie der OECD legt nahe, dass auch zunehmender Alkoholismus eine Langzeitfolge der Corona-Krise sein kann.

Betreuung durch Ghostwriter

Um die gesundheitlichen Herausforderungen der Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen, muss auf ärztliches oder psychologisches Fachpersonal zurückgegriffen werden. Ein Ghostwriter kann dies natürlich nicht ersetzen. Wenn Sie allerdings nach einer akademischen Beratung und Betreuung suchen, um die Isolation einer derartigen Situation zu überwinden, dann ist ein Ghostwriter die richtige Adresse. Neben dem Verfassen von Texten kann diese Person Sie auch akademisch beraten und Ihnen im Studium so zum Erfolg verhelfen.

Fehlende Interaktion ist übrigens ein häufiges Problem bei einem Onlinestudium, wie die folgende Grafik verdeutlicht.

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Wie sind die Corona-Regeln für das Studium in 2022?

Um den Herausforderungen der Corona-Pandemie entgegenzutreten, haben die Universitäten und Hochschulen in Deutschland im Jahr 2020 Sonderregeln eingeleitet. Diese wurden seitdem immer wieder angepasst, um dem aktuellen Stand der Pandemie zu entsprechen. Ein wichtiges Element der getroffenen Maßnahmen war der Online-Unterricht. Zum ersten Mal seit zwei Jahren steht nun in Aussicht, dass Studierende wieder in die Hörsäle zurückkehren. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) entschied Anfang 2022, das folgende Sommersemester wieder im Präsenzunterricht stattfinden zu lassen.
Es besteht dazu die Absicht, keine räumlichen Beschränkungen vorzunehmen. Damit könnten die Studierenden alle Räume wieder normal nutzen. Das Tragen von FFP2-Masken wird von der HRK allerdings eindeutig empfohlen. Die Umsetzung dieser Schritte liegt bei den einzelnen Bundesländern.

Universitäten kehren zum Präsenzunterricht zurück

Die Universitäten in Deutschland gehen unterschiedlich dabei vor, den Weg zum Präsenzunterricht erneut einzuschlagen. Die ersten haben bereits damit begonnen, ihre Studierenden und Mitarbeiter über die neue Situation zu informieren. Die Univer

sität zu Lübeck etwa hat angekündigt, dass es keine 3G-Regeln gäbe und empfiehlt das Tragen von Schutzmasken, macht es aber nicht zur Auflage. Die Universität Heidelberg informiert darüber, dass im Sommersemester 2022 Präsenzunterricht stattfindet (wie hier auch im Wintersemester bereits der Fall war). Auch hier entfallen die 3G-Regeln und es wird das Tragen einer FFP2-Maske empfohlen.
Die Berliner Humboldt-Universität ist etwas vorsichtiger. Während im Wintersemester nur ein geringer Prozentsatz der Veranstaltungen als Präsenzunterricht angekündigt wurde, sollen im Sommersemester 2022 hauptsächlich Präsenzseminare stattfinden. Gleichzeitig fügt die Universität hinzu, dass diese Strategie sich bei Verschlechterung der Pandemielage verändern könne. In diesem Fall würde erneut verstärkt auf Onlineunterricht zurückgegriffen werden.

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Lerntipps für das Studieren von Zuhause

Mit der Rücknahme der Corona-Maßnahmen ist die Situation jedoch nicht abgeschlossen. Es wird davon ausgegangen, dass viele Studierende auch langfristig an den Folgen der Corona-Krise leiden werden. Hinzu kommt, dass die Rückkehr zum Präsenzunterricht schrittweise erfolgen wird. Es ist nicht auszuschließen, dass noch mindestens ein, wenn nicht gar zwei oder drei Semester Unterricht und Prüfungen teilweise online stattfinden werden.

Deshalb hier ein paar Tipps zum Studieren von Zuhause:

  • Arbeitszeiten festlegen und Ruhepausen einplanen.
  • Bei der Planung den Tagesablauf eventueller Mitbewohner oder Familienmitglieder berücksichtigen:
    • Wann ist es ruhig in der Wohnung oder im Haus?
    • Wer benutzt mit mir das technische Equipment?
    • Den anderen mitteilen, wann man selbst Ruhe zum Lernen braucht.
  • In den Ruhepausen frische Luft schnappen, falls möglich Spazieren gehen.
  • Bei Bedarf Ohrstöpsel nutzen oder leise Musik über Kopfhörer hören. Bei Youtube gibt es stundenlange Tracks mit beruhigenden Sounds.
  • Sport treiben: wer viel am Schreibtisch sitzt braucht einen Ausgleich. Deshalb ist Sport sehr hilfreich. Ein wenig Laufen ab und zu kann schon Wunder bewirken.
  • Gesunde Ernährung: stell Obst und Gemüse als Energie-Booster bereit. Kein Knabberzeug auf den Schreibtisch!
  • Regelmäßig Wasser trinken.
  • Wer sich allein nicht konzentrieren kann, sollte sich mit Kollegen zum virtuellen Lernen treffen. Dabei sitzt jeder an seinem eigenen Schreibtisch und hat über ein Meeting-Tool Kontakt zu seinem Kollegen. Anstatt sich zu unterhalten, arbeitet jeder aber seinen eigenen Plan ab. Wer spontan einen virtuellen Lernpartner sucht, kann auch ein entsprechendes Startup anfragen.

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Zusammenfassung

Corona hat alles auf den Kopf gestellt. Dieses kurze Resumé ist mit Sicherheit ein gemeinsamer Nenner mit dem alle Studierenden sich identifizieren können. Wie in diesem Artikel dargestellt wurde, waren vor allem die Wohnsituation, finanzielle und gesundheitliche Probleme, aber auch die allgemeine Lernsituation große Herausforderungen für das Studium während Corona.

Anfang 2022 wurde von der Hochschulrektorenkonferenz angekündigt, das Sommersemester 2022 zur stärkeren Rückkehr zum Präsenzunterricht zu nutzen. Dies war auch im Wintersemester 2021/2022 bereits teilweise vorgesehen. Die Regeln, wie diese Rückkehr umgesetzt wird, unterliegen den einzelnen Bundesländern und zum Teil auch den individuellen Hochschulen. Auch in dieser Übergangszeit können Ghostwriter hilfreich zur Seite stehen, wenn es um die akademische Betreuung oder die Unterstützung bei Online-Klausuren und anderen Arbeiten geht.

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